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10 Jahre Wertstoffhof ASG Wesel - Eine Erfolgsgeschichte

(vom 06.01.2017)

Am 02.01.2007 öffnete der Wertstoffhof des ASG Wesel an der Werner-von-Siemens-Straße seine Pforten. Er löste die auf drei verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verteilten Abgabemöglichkeiten für Sperrmüll, Grünschnitt, Bauschutt und Papier ab. Auf einer Fläche von 4.800 m² konnten in diesen 10 Jahren insgesamt 1.563.000 Kunden begrüßt werden. Für die anfänglich zwei und inzwischen bis zu vier Mitarbeiter standen von Beginn an der Servicegedanke und die Kundenzufriedenheit im Vordergrund. Die Entscheidung alle Annahmestellen an einem Standort zu konzentrieren, hat sich rückblickend als eindeutig richtig erwiesen.

Die positive Entwicklung des Wertstoffhofes lässt sich an folgenden Zahlen festmachen:

  • Besuchten im ersten Jahr „nur“ 115.000 Kunden den Hof, kamen nachfolgend in der Spitze bis zu 198.000 Kunden (2014).
  • Insgesamt wurden bisher 105.500 t Abfälle und Wertstoffe angenommen.
  • Auch die jährlich angelieferte Abfallmenge hat sich innerhalb von 10 Jahren von 8.500 t auf 12.000 t im Jahr um über 40 % erhöht. Die Sperrmüll- und Papiermengen haben sich von 2007 bis 2016 sogar verdoppelt.

Den höchsten Umsatz gab es von 2007 bis heute beim Grünschnitt, Sperrmüll, Papier, Baustellenabfall und Bauschutt:

Abfallart

Anlieferungen

Menge in t

Grünschnitt

1.082.500

51.000

Sperrmüll

217.500

16.000

Papier

136.500

4.000

Baustellenabfall

126.000

7.000

Bauschutt

115.500

12.500

 

Wären am Rekorddienstag im August 2016 alle 2.400 Kunden gleichzeitig gekommen, wäre die PKW-Schlange über 15 km lang gewesen. Dies hätte vom Wertstoffhof quer durch die Stadt bis zum Fähranleger in Bislich gereicht.

Würde man die in den letzten 10 Jahren gesammelte Menge Grünschnitt von 51.000 t in 10 m³ Container verladen, so müsste man Container auf eine Länge von 136 km aufstellen. Dies entspricht ungefähr einer Strecke von Wesel bis Amsterdam.

Die gesammelten Wertstoffe können letztendlich dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden, sodass Ressourcen und Umwelt geschont werden. Darüber hinaus können Erlöse erzielt werden, die allen Gebührenzahlern zu Gute kommen und dabei helfen, die Gebühren stabil zu halten. Allein durch das auf dem Wertstoffhof gesammelte Papier und Metall konnten in den letzten 10 Jahren über 600.000 € Erlöse generiert werden.

Im Laufe der 10 Jahre hat es nur wenige Veränderungen gegeben. So wurde der Eingangsbereich nachträglich überdacht. Da das angelieferte Papier zum großen Teil aus Kartonagen besteht, wurde die Sammlung bereits zu Beginn von normalen Containern auf Presscontainer umgestellt. Nachdem im Jahr 2014 die Zahl der Grünschnittanlieferungen sprunghaft auf 147.000 gestiegen war und es dadurch insbesondere samstags zu langen Rückstaus auf der Werner-von-Siemens-Straße gekommen war, beschloss der Betriebsausschuss die zeitweilige Erweiterung der Grünschnittannahme an den Samstagen. Der Wertstoffhof wird seitdem in der Zeit von April bis November situationsbedingt an den Samstagen um eine ca. 380 m² große eingezäunte Fläche erweitert.

Nach wie vor werden Grünschnitt (Kofferraumladung), Sperrgut, Metalle, Papier, Matratzen und die Elektroaltgeräte kostenlos angenommen. Die Gebühren sind ansonsten stabil geblieben (der m³ Grünschnitt kostet nach wie vor 10 €, 100 l Bauschutt immer noch 3 €) oder nur moderat gestiegen (100 l Baustellenabfälle kosten mittlerweile 7 € statt 5 € und der Bodenaushub musste von 2 € auf 3 € angehoben werden).