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ASG für den Winterdienst bestens gerüstet

(vom 11.11.2013)

Kalte Jahreszeit steht vor der Tür

Auch in diesem Jahr hat der ASG Wesel frühzeitig und umfassend alle Vorkehrungen für den bevorstehenden Winterdienst getroffen. „Jeden Winter befreien wir pro Einsatz rund 105 Kilometer Fahrbahnen, 45 Kilometer Radwege und 47 Kilometer Gehwege am Tag von Eis und Schnee. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat dabei höchste Priorität", so Betriebsleiter Ulrich Streich. Um Engpässen bei der Nachlieferung von Streumitteln vorzubeugen, hält der ASG gemeinsam mit dem Kreis Wesel 600 Tonnen Streusalz als Reserve bereit.

Auch die Mannschaft steht: Insgesamt 65 Mitarbeiter sind notwendig, um alle Streupläne in einem 4 bzw. 5 Wochen Rhythmus in der Winterdienst-Rufbereitschaft abzudecken. „Bei Schneefall oder Glätte sind unsere Mitarbeiter ab 3:00 Uhr im Einsatz", so Ulrich Streich. „Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir uns bei extremem Schneefall auf verkehrswichtige und gefährliche Straßenabschnitte mit der höchsten Priorität wie Rettungswege, Hauptverkehrswege, Steigungen und Brücken oder Kreuzungsbereiche konzentrieren müssen."

Mit dem Winterdienst kommen die Kommunen ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherheitspflicht nach. Aber auch die Bürger sind gemäß der Ortssatzung in die Pflicht genommen. Auf Gehwegen obliegt den anliegenden Grundstückseigentümern die komplette Winterwartung. In einer Breite von 1,00m ist entlang des Grundstückes mit abstumpfenden Mitteln zu streuen und Schnee zu räumen. Die Verkehrssicherheit muss an Wochentagen in der Regel bis 7 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr hergestellt sein und muss tagsüber jeweils bis 20 Uhr aufrechterhalten werden. Nachts gibt es weder auf Straßen noch auf Wegen eine generelle Winterdienstpflicht.

Auch bei größter Professionalität des kommunalen Winterdienstes sind einige Wetterereignisse nur schwer beherrschbar. Für die anstehende Kälteperiode bittet der Winterdienst alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr, damit die Unfallgefahr verringert wird. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind wettertaugliche Reifen wie Winterreifen oder Ganzjahresreifen Pflicht. Wer mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte seine Geschwindigkeit unbedingt an die jeweiligen Wetterverhältnisse anpassen, möglichst nur die geräumten und gestreuten Straßen nutzen und das ungehinderte schnelle Durchkommen der Winterdienstfahrzeuge jederzeit ermöglichen. Aber auch Fußgänger müssen mit geeignetem Schuhwerk und vorsichtigem Verhalten, am besten nur auf gestreuten Wegen, zur Vermeidung von glättebedingten Unfällen beitragen.