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Umgestaltung des Mahnmals für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft

(vom 19.04.2016)

Das Mahnmal wurde am Jahrestag der Zerstörung der Stadt Wesel, am 16.02.1964, eingeweiht. Es soll an die Menschen aus Wesel, die den Bombenangriffen zum Opfer fielen, aber auch an die Gefallenen sowie die Leidtragenden der Gewaltherrschaft erinnern. Die 3,40 m hohe und rund 700 kg schwere Bronzestatue von Hans van Breek zeigt eine verzweifelte Kreatur, die sich über die Sinnlosigkeit des Krieges empört.

 

Da die starke Vegetation die Bronzestatue in den Hintergrund drängte, die Klinkermauer inzwischen marode und die Pflege sehr aufwendig war, wurde das Mahnmal im Rahmen einer Projektarbeit der Auszubildenden René Hohl und Joshua Holzberg umgestaltet.

Die Projektarbeit war ein Ausbildungsbestandteil mit entsprechender Benotung. Für die Planung, Kalkulation und Ausführung wurden 6 Monate Gesamtlaufzeit veranschlagt. Die bautechnischen Änderungen wurden durch Joshua Holzberg und die Bepflanzung durch René Hohl vorgenommen. Nach Mitwirkung des Gestaltungsbeirates im November 2015 und Vorstellung im Betriebsausschuss im Dezember 2015 konnten die Arbeiten beginnen, die im März abgeschlossen wurden. Das Ziel war eine ansprechende und pflegeleichte Gestaltung und Bepflanzung sowie eine finanziell angemessene Auswahl der Materialien und Pflanzen.

Dieses Ziel wurde in jedem Fall erreicht:


Dank der Bewilligung von 15.000 € aus einer Sonderrücklage für die Instandsetzung von Kriegsgräbern des Landes NRW konnte die Maßnahme zu 100% gefördert werden.